Der Kornspeicher


Der Kornspeicher

Ursprünglich ausschließlich als Pferdestall konzipiert, wurde das Gebäude in den 1930ern zum Konspeicher umfunktioniert. Auf den oberen beiden Ebenen wurde das Korn gelagert, später wurde eine Kornpumpe eingebaut.

Am nördlichen Giebel erkennt man die beiden Luken, durch die die Kornsäcke eingeladen wurden. Ganz oben existiert noch ein funktionstüchtiger Seilzug. Die Rundbögen – vermutlich ehemalige Fenster oder Luken zu den Pferdeställen – wurden bei der Sanierung des Gebäudes von der Verputzung ausgenommen.

Der südliche Giebel. Dieser nachträgliche Anbau beherbergte erst eine Sattlerei. Mittlerweile ist ein wohnlicher Raum daraus geworden und beherbergt unsere Küche und den Frühstücksraum für unsere Gäste. Die Besonderheit liegt hierbei im Keller. Der besteht aus einem Gewölbe, welches ehemals eine Zollstation gewesen soll. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich das Niveau des Bodens, so daß wir nun einen Keller haben, in dem Schießscharten die Kellerfenster ausmachen.

Die Kunst des Sachbaues zeigt sich auf dem Dachboden. Holz, Lehm, Ziegelsteine und noch einmal Holz bestimmen die Wahrnehmung aller Sinne. Der gewaltige Dachstuhl und die Einfachheit des hölzernen Dielenfußbodens beschirmen und sorgen für Geborgenheit. Über diesem geräumigen Dachboden, der als Yoga- und Seminarraum genutzt werden kann, liegt der Spitzgiebel – hier wohnen diverse Fledermaus-Familien und ziehen Ihre Jungen auf. In der Dämmerung kann man die Familien bei den Flugübungen über den Hof beobachten. Fledermäuse stehen unter Naturschutz und dürfen daher nicht gestört werden – wir bitten daher unsere Gäste immer besonders, darauf Rücksicht zu nehmen.

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